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GLEICHSTELLUNG

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Gabi Dobusch

Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft von 2008 bis 2025

Bewohnerinnen von Frauenhäusern profitieren vom Sofortprogramm zur Versorgung von vordringlich Wohnungssuchenden

Aktualisiert: 20.11.2017

Pressemeldung 11. Juni 2015

Neue Initiative von Rot-Grün

Frauenhaus Zelt

Gabi Dobusch, Sprecherin für Gleichstellung der SPD-Fraktion, zeigt sich sehr erfreut über den Beschluss der Bürgerschaft zum Sofortprogramm zur Versorgung von vordringlich Wohnungssuchenden: „Mit dieser Entscheidung der Bürgerschaft werden wir das erfolgreiche Wohnungsbauprogramm auf die vordringlich Wohnungssuchenden ausweiten. Von besonderer Bedeutung  ist der Umstand, dass auch die Bewohnerinnen der Frauenhäuser in Hamburg von diesem Programm profitieren.“

Bisher stehen die Bewohnerinnen der Frauenhäuser immer wieder vor großen Hürden, wenn es sich um die Anmietung von regulärem Wohnraum handelt. Hier substantielle Abhilfe zu schaffen ist ein wichtiges politisches Ziel in dieser Legislaturperiode, nachdem in der letzten Legislaturperiode durch die SPD die Frauenhäuser im Rahmen der Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Menschenhandel und Gewalt in der Pflege und durch Mittel aus dem Sanierungsfond deutlich gestärkt und finanziell unterstützt wurden.

Dobusch weiter: „Wir müssen die Wohnungssuche von Frauenhausbewohnerinnen erleichtern, denn Frauenhäuser sind nicht für längere Aufenthalte geeignet. Die dorthin vor häuslicher Gewalt geflüchteten Frauen brauchen für einen Neustart schnell eine Anschlussbleibe. Zudem werden dann wieder Frauenhausplätze für Frauen in akuten Notsituationen frei."   Auf Antrag von SPD und Grüne beschließt heute die Hamburgische Bürgerschaft das Sofortprogramm zur Versorgung von vordringlich Wohnungssuchenden. Als erstes wird umgehend ein Runder Tisch aus beteiligten Fachbehörden, der Senatskanzlei, Stiftungen, Bauträger sowie Sozialverbänden einberufen werden, welcher einen entsprechenden Maßnahmenkatalog erarbeiten soll. Hintergrund ist die Versorgungssituation von vordringlich Wohnungssuchenden, welche sich in den letzten Jahren signifikant angespannt hat. Das bewährte Bündnis für Wohnen kann hier an die Erfolge im Wohnungsbau der letzten Jahre anknüpfen. Ziel bleibt die dauerhafte Integration in Wohnraum aus der öffentlichen Unterbringung heraus, als auch aus den übrigen stationären Hilfesystemen. Wichtige Kooperationspartner werden die SAGA/GWG und die zahlreichen Wohnungsbaugenossenschaften sein mit dem Ziel neben sog. WA-Wohnungen im Bestand auch WA-Wohnungen in Neubauten zu realisieren.

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